Qualifiziert und kindgerecht


Fördereinstieg individuell festlegen

Welche Verfahren Sie vor Beginn der Förderung einsetzen, hängt vom Alter der Kinder ab und davon, wie weit sie sprachlich bereits fortgeschritten sind. Mit dem Basisverfahren lässt sich beispielsweise die grundlegende Ausdrucksfähigkeit in Wortschatz, Satzbau und Formenbildung erfassen.

 

Vierjährige Kinder: Zur Bestimmung des Förderbedarfs empfehlen wir bei vierjährigen Kindern das Basisverfahren. Damit überprüfen Sie die Fähigkeit, einfache Sachverhalte sprachlich wiederzugeben, und erfassen die Ausdrucksmöglichkeiten beim Bau einfacher Sätze, beim Wortschatz und beim grammatischen Geschlecht. Je nach Ergebnis können Sie nun den Einstieg in die Förderung bestimmen.


Ältere Vorschulkinder / Grundschüler:
Bei älteren Vorschulkindern und Grundschülern empfehlen wir eine Kombination aus Basisverfahren und dem Verfahren zur Erzählfähigkeit, um gleichzeitig zu erfassen, ob die Kinder eine Bildergeschichte nacherzählen können. Bei sprachlich weiter fortgeschrittenen Kindern kann auch eine Kombination mit anderen Verfahren sinnvoll sein, etwa zur Formenbildung und zu Präpositionen.


Die Bestimmung des Förderbedarfs dauert zwischen 20 und 30 Minuten. Für die Auswertung sollten Sie bis zu 30 Minuten pro Kind einplanen – je erfahrener Sie im Umgang mit den Verfahren sind, umso weniger Zeit werden Sie benötigen. Abhängig vom Ergebnis eignen sich unterschiedliche Fördermaterialien für den Einstieg in die Förderung.


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Sprachstandsfeststellung und Ermittlung des Fördereinstiegs »